Warum | Themen & Projekte

Die Inhalte aus Medien und Studien wurden von der Agentur Wöhrer mit Augenmerk auf die sinngebende Wiedergabe auszugsweise wörtlich zitiert bzw. nach eigenem Ermessen gekürzt und/oder zusammengefasst. Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle wird keine Haftung für die Inhalte externer Links übernommen.

Instagram-Moment der Nachrichten

(KURIER, Georg Leyrer, 13.6.19)

Nutzer wollen News, die unterhalten, bildhaft und nicht zu negativ sind. Der Reuters Digital News Report analysiert jährlich die weltweite Medienlandschaft:

  • Nachrichten werden immer häufiger am Smartphone konsumiert.
  • Am Handy stehen die News in direkter Konkurrenz zu vielen anderen Angeboten (Instagram, Facebook, Netflix, Tik-Tok, ...).
  • Das Smartphone ist jener Ort, an dem wir erstmals Neuem begegnen.
  • Nachrichten sehen Konsumenten oftmals als zu negativ.
  • Die junge Zielgruppe sieht ihre Themen wie Klimawandel zu wenig repräsentiert.
  • Die Gratis-Mentalität ist vorbei: Viele Konsumenten geben online Geld aus, vorausgesetzt sie werden unterhalten, persönlich bereichert und abgeholt.
  • Für Medien ist dies die Chance aus eigener Kraft mit eigenen Inhalten (Content) wettbewerbsfähig zu machen.
  • Der Video-Hype scheint vorbei; Online-Radio (Podcasts) boomt.
  • Die Nutzer sehnen sich nach Relevanz, Nutzen und praktischen Angeboten.

DNR Digital News Report Österreich 2019 [pdf]

Kommentar Agentur Wöhrer:

„Der Report zeigt klar, wohin die Reise geht. Ja, die Vielfalt an Medien und Inhalten macht es schwieriger wahrgenommen zu werden. Umso mehr können Unternehmen mit fundiertem Wissen über die Bedürfnisse ihrer Zielgruppen und guten, eigenen Inhalten punkten. Durch Content-Marketing kann die eigene Website zu einer wertvollen Drehscheibe für Sichtbarkeit und Kundenkommunikation gestaltet werden.“

Sie haben Fragen & Anregungen dazu? Ich freue mich über Ihre Nachricht.

Kontakt

Die Wucht der Digitalisierung trifft KMU gerade voll.

(KURIER, Wolfgang Unterhuber, 26.6.19)

40.000 Unternehmen stehen in Österreich zur Übergabe an. Im Interview mit Michael Umfahrer, Präsident der Österreichischen Notariats-Akademie, hält dieser fest:

  • 99% der österreichischen Betriebe sind Klein- und Mittelbetriebe (KMU).
  • 2 Mio. Menschen arbeiten in diesen Unternehmen.
  • Fast 2/3 des Gesamtumsatzes aller Unternehmen in Österreich werden von KMU gemacht (Umsatzerlöse pro Jahr: rund 455 Milliarden Euro).
  • ¼ aller Unternehmen hat sich noch nicht mit Digitalisierung auseinandergesetzt.
  • Von 10 Start-ups ist eines besonders erfolgreich.
  • Das elektronische Urkundenarchiv und die Digitale Unternehmensgründung nennt Umfahrer als gelungene Beispiele für die schrittweise Digitalisierung bei den Notaren.

Kommentar Agentur Wöhrer:

„Die Digitalisierung ist für KMU eine der größten Herausforderungen. Viele Unternehmen stecken im operativen Tagesgeschäft fest. Fehlende Ressourcen und mangelndes Bewusstsein für die Notwendigkeit der Digitalisierung bremsen KMU oft aus. Mit dem KMU Digital 2.0 Förderprogramm bietet die WKO KMU professionelle Starthilfe für Digitalisierungsprojekte.“

Sie haben Fragen & Anregungen dazu? Ich freue mich über Ihre Nachricht.

Kontakt

Generation Z – Die radikalen Kunden.

(Wirtschaftswoche 23/19, Peter Steinkirchner, Rüdiger Kiani-Kress, 31.5.19)

Die Generation Z protestiert gegen den Kapitalismus, für Klimaschutz und eine andere Wirtschaft. Konzerne fürchten, sie könnten junge Konsumenten verlieren. (…) Die Generation Z, auch als Digital Natives bezeichnet, umfasst eine Generation von jungen Menschen, die zwischen 1995 und 2010 geboren wurden. Sie umfasst aktuell fast ein Viertel der Weltbevölkerung und stellt damit eine große Konsummacht dar, weil sie über genügend Geld verfügt. (...) Diese Generation versteht sich als politisch, radikal und visionär, fragt intensiver nach und will die Dinge zum Guten verändern. Fakt ist aber auch, dass die Generation Z wechselhaft, launisch, hedonistisch und ziemlich inkonsequent ist.

„Es ist eine Bewegung, die in alle Bereiche vordringt.“ (Klaus Schwitzke, Markenexperte). Das veränderte Selbstbewusstsein der Jugend stellt nicht nur die Politik, sondern auch die Wirtschaft auf die Probe. Der stationäre Handel muss sich fragen: „Warum sollte ein Jugendlicher überhaupt noch in ein Kaufhaus gehen?“

Kommentar Agentur Wöhrer:

„Loyalität und langjährige Kundentreue haben ausgedient. Als Unternehmen müssen wir uns nicht nur um Kundengewinnung sondern noch mehr um Kundenbindung kümmern. Waren es früher noch persönliche Beziehungen im Geschäftskontakt, die KundInnen zu StammkundInnen werden ließen, so rücken im digitalen Kaufverhalten wertvolle Inhalte, Serviceorientierung und Glaubwürdigkeit in den Fokus. Unternehmenswerte werden zunehmen wichtig. Nachhaltigkeit, soziales Engagement, Umweltbewusstsein, Offenheit sind relevante Kriterien für die Kaufentscheidungen der Generation Z. Die digitalen Medien (Website, Profile, Social Media) ermöglichen es auch kleinen Unternehmen, genau diese Werte glaubhaft darzustellen und damit weithin sichtbar zu werden.“

Sie haben Fragen & Anregungen dazu? Ich freue mich über Ihre Nachricht.

Kontakt

Digitalisierung: Unternehmen zögern.

(KURIER, Sandra Baierl, 25.1.18)

Viel Prozessoptimierung, wenig Geschäftsoptimierung. So lassen sich die Tätigkeiten der österreichischen Unternehmen im Zuge der Digitalisierung zusammenfassen. Die Limak Business School Linz befragte für die Studie „Wachstumspotenziale der Digitalisierung erkennen und umsetzen“ 200 Unternehmen nach ihrem aktuellen Digitalisierungsstand:

  • 67% sehen in der Digitalisierung vor allem eine Automatisierung und Standardisierung der Prozesse.
  • 37% kümmern sich konkret um einen Mehrwert für den Kunden, der durch die Digitalisierung geschaffen werden kann.

Von den vier Change-Prozess-Stufen bei der Digitalisierung: Evaluierung – Strategieentwicklung - Starten von Pilotprojekten - Integration ins Tagesgeschäft – sind laut Studienverantwortlicher Julia Stöger die meisten Unternehmen aktuell in der Pilotprojekt-Phase steckengeblieben.

„Digitalisierung ist Chefsache“: Führungskräfte sind gefordert, Vision und Mindset in die Köpfe der Mitarbeiter zu bringen, betont Gerhard Zeiner, COO SAP.

6 Erfolgskriterien für Vorzeige-Unternehmen, die die Digitalisierung gut bewältigen:

  • Fast Forward: schnell und früh in allen Aktivitäten
  • Customer Centered: hohe Kundennähe
  • Out-of-the-Box-Denken: unorthodoxe Wege, Kooperation mit Externen (Uni, FH)
  • Smart: Vernetzt denken statt Insellösungen
  • Agil: offene und diverse Teams
  • Connected: Bewährtes mit Neuem verbinden, hohes Bewusstsein für die eigenen Kernkompetenzen

Kommentar Agentur Wöhrer:

„Was als Empfehlung auf dem Papier so leicht aussieht, gestaltet sich bei der praktischen Umsetzung in den Unternehmensalltag oft schwierig. Gerade KMU und erst recht EPU sind bereits mit dem Tagesgeschäft und sich rasch ändernden Märkten und Bedürfnissen gefordert. Der erste Schritt ist das Bewusstsein für die Notwendigkeit, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Wegschauen und aussitzen funktionieren bei der Digitalisierung gar nicht! Workshops und Vorträge/Events ermöglichen ein Hineinschnuppern und Herantasten an die Thematik.“

Sie haben Fragen & Anregungen dazu? Ich freue mich über Ihre Nachricht.

Kontakt

Digitalisierung hat ¾ aller Unternehmen bereits verändert.

(KURIER, KLEE, 12.12.17)

Eine Umfrage des Beraters Horváth & Partners unter 210 deutschen Konzernen mit einem Jahresumsatz ab 250 Mio. Euro zeigt folgende Meinungen:

  • Die Digitalisierung wirkt sich überdurchschnittlich stark in den Branchen Medien & Telekommunikation, Banken/Versicherungen/Finanzdienstleister und Handel aus.
  • Unternehmenskultur und –organisation sowie Vertrieb haben sich massiv verändert.
  • Kundenwünsche könnten durch die Digitalisierung besser befriedigt, Fertigungs- und Lieferzeiten verkürzt werden.
  • Als größte Hindernisse für die Implementierung neuer Prozesse werden unzureichende Flexibilität, unklare Vorgehensweisen und Verantwortlichkeitsprobleme genannt.
  • Kostensenkung und Effizienzsteigerung sind die Erwartungen an die Digitalisierung.

Mehr Infos:

Kommentar Agentur Wöhrer:

„Die Erkenntnisse aus Deutschland lassen sich durchaus auch auf Österreich übertragen. Konzerne und Großunternehmen haben zwar mehr Ressourcen als KMU/EPU, Kleine und Mittlere Unternehmen punkten aber mit kurzen Entscheidungswegen und höherer Flexibilität. Entscheidend ist, sich vorab – sinnvollerweise mit Beratungsunterstützung – genau zu überlegen, WAS soll im eigenen Unternehmen „digital“ werden: Prozesse, Geschäftsmodelle, Dienstleistungen, Produkte, Kommunikation, ... ? Klein und konkret starten.“

Sie haben Fragen & Anregungen dazu? Ich freue mich über Ihre Nachricht.

Kontakt

Anmeldung für Agentur#News

In den Agentur#News zeigt die Agentur Wöhrer erfolg­reiche Kunden­projekte von EPU, KMU, Kultur- und Familienbetrieben als Inspiration und zur Ver­netzung. 4 x jährlich – kurz & kompakt.

News abonnieren

Copyright © by Agentur Wöhrer | Impressum | Datenschutzerklärung