Warum | Themen & Projekte

Die Inhalte aus Medien und Studien wurden von der Agentur Wöhrer mit Augenmerk auf die sinngebende Wiedergabe auszugsweise wörtlich zitiert bzw. nach eigenem Ermessen gekürzt und/oder zusammengefasst. Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle wird keine Haftung für die Inhalte externer Links übernommen.

Markenbildung für EPU/KMU

(Karin Wöhrer, 1.7.20)

„Marke (engl. brand) steht für alle Eigenschaften, in denen sich Objekte einer Marke von konkurrierenden Objekten anderer Marken unterscheiden. Die Objekte sind klassischerweise Waren und Dienstleistungen, zunehmend auch Unternehmen, Personen, Kommunen und Sportteams. Kaufentscheidende Eigenschaften werden als „markenprägend“ bezeichnet.“ (Wikipedia).“

Eine gute Marke kann maßgeblich Kaufentscheidungen beeinflussen. Die Corporate Identity (CI) ist die Grundlage für erfolgreiche Markenentwicklung. Eine Unternehmensidentität (CI) definiert sich durch CD - Corporate Design („Aussehen“), CB - Corporate Behavior (Verhalten) und CC - Corporate Communication (Kommunikation). In großen Konzernen ist das Markenbewusstsein sehr ausgeprägt und Markenbildung spielt eine wichtige Rolle. EPU und KMU verkennen oft die Potenziale, die eine stimmige Marke entwickeln kann. Der Begriff „Marke“ wird oftmals primär durch die Optik, das Design betrachtet, im Sinne von „Ich habe ein Logo, also habe ich eine Marke.“

Worte schaffen Wirklichkeit.
Corporate Wording (CW) definiert als Teil der Corp. Communication die Sprach- und Wortwelt eines Unternehmens. Durch unsere Wortwahl positionieren wir uns und beeinflussen damit maßgeblich unser Image. Aber was bedeutet das für Ihr Unternehmen?

WKO-Webinar-Aufzeichnung: „Die Macht der Worte”
Als Unternehmer*in können Sie aktiv die Macht der Worte zur Imagebildung nützen. In dem Webinar (Aufzeichnung vom 28.6.20) erfahren Sie, aus welchen „Einzelteilen“ CW besteht, warum Kernbotschaften und Keywords wichtig sind und wie Sie aus Eigenschaftswörtern guten Stoff für stimmiges Storytelling gewinnen. Anhand von Beispielen wird gezeigt, wie Sie durch Worte Ihre Positionierung beeinflussen und bewusst gestalten können. Denn als EPU sind wir mit unserem Wording unsere wichtigsten Markenbotschafter*innen.

Kommentare von Teilnehmer*innen:

„Gratulation zu diesem Webinar! In der Corona-Zeit habe ich mir einige Webinare angesehen, Ihres war mit Abstand das Beste. Sie kommen strukturiert und sympathisch rüber und haben wirklich was Nützliches zu sagen. Auch die Moderatorin war ein Glücksfall, frisch und lebendig.“ (Daniela Strolz-Holzer)

„Sehr informative, übersichtliche, sachlich ruhige, gut strukturierte, professionelle Präsentation.“ (Robert F. Ecker)

„Es hat alles gut geklappt und war ein wunderbares Zusammenspiel mit der Moderatorin! Chapeau.“ (DI Petra Stelzmüller)

Kultur als Seelennahrung

(Karin Wöhrer, 30.3.20)

Digitale Kulturangebot aus Österreich
Kultur ist eine elementare Essenz unseres Daseins. Sie regt unsere Gedanken an, eröffnet uns neue Perspektiven, gibt Anregungen, irritiert manchmal, bringt uns zum Lachen, … All das stärkt unser Immunsystem und unsere Persönlichkeit oder – wie es Barbara Mader vom KURIER kürzlich formulierte: „Kultur ist ein Lebensmittel“.

Von einem Tag auf den anderen hieß es auf einmal „Vorhang fällt“. Nach dem ersten Schock zeigen sich nach und nach die unglaublich kreativen Potenziale digitaler Kulturvermittlung in der österreichischen Kulturszene:

  • Augmented Reality (AR) vertieft das Erleben.
  • Apps erweitern das bestehende Kulturangebot.
  • Streaming bringt Live-Konzerte, Opern, Ballett und Theater direkt ins Wohnzimmer.
  • Social Media laden uns zu digitalen Kurzführungen ein.
  • YouTube bietet für Kulturschaffende eine digitale Bühne.

Als Referentin für Kulturmarketing am Institut für Kulturkonzepte erlebe ich die Herausforderungen für Kulturbetriebe, Kulturvereine und freischaffende Künstler*innen hautnah mit. Inspiriert von der Idee von Nunu Kaller möchte ich meine Agentur-Website als Plattform für digitale Kulturangebote aus Österreich zur Verfügung stellen – als „Seelennahrung“ in Corona-Zeiten.

Vor den Vorhang
Kennen Sie österreichische Künstler*Innen bzw. Kultureinrichtungen, die ein digitales Kulturangebot haben? Helfen Sie mit, dieses sichtbar zu machen. Schreiben Sie mir office@agentur-woehrer.at

Kulturvermittlung

Theater | Oper | Ballett | Kabarett

Konzert | Film

Für Kinder | Jugendliche

Kunst & Kultur

Kulturförderung der MA 7 Stadt Wien
Aus- & Weiterbildung im Kulturbereich: Institut für Kulturkonzepte

Diese Auswahl erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Sie wird laufend ergänzt. Die Agentur-Website dient lediglich als Online-Plattform. Es werden ausschließlich digitale Kulturangebote aus Österreich, die online zu konsumieren sind veröffentlicht. Für Inhalte und Aktualität der bereitgestellten Webseiten wird keinerlei Haftung übernommen.

Sie haben Fragen & Anregungen dazu? Ich freue mich über Ihre Nachricht.

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Instagram-Moment der Nachrichten

(KURIER, Georg Leyrer, 13.6.19)

Nutzer wollen News, die unterhalten, bildhaft und nicht zu negativ sind. Der Reuters Digital News Report analysiert jährlich die weltweite Medienlandschaft:

  • Nachrichten werden immer häufiger am Smartphone konsumiert.
  • Am Handy stehen die News in direkter Konkurrenz zu vielen anderen Angeboten (Instagram, Facebook, Netflix, Tik-Tok, ...).
  • Das Smartphone ist jener Ort, an dem wir erstmals Neuem begegnen.
  • Nachrichten sehen Konsumenten oftmals als zu negativ.
  • Die junge Zielgruppe sieht ihre Themen wie Klimawandel zu wenig repräsentiert.
  • Die Gratis-Mentalität ist vorbei: Viele Konsumenten geben online Geld aus, vorausgesetzt sie werden unterhalten, persönlich bereichert und abgeholt.
  • Für Medien ist dies die Chance aus eigener Kraft mit eigenen Inhalten (Content) wettbewerbsfähig zu machen.
  • Der Video-Hype scheint vorbei; Online-Radio (Podcasts) boomt.
  • Die Nutzer sehnen sich nach Relevanz, Nutzen und praktischen Angeboten.

DNR Digital News Report Österreich 2019 [pdf]

Kommentar Agentur Wöhrer:

„Der Report zeigt klar, wohin die Reise geht. Ja, die Vielfalt an Medien und Inhalten macht es schwieriger wahrgenommen zu werden. Umso mehr können Unternehmen mit fundiertem Wissen über die Bedürfnisse ihrer Zielgruppen und guten, eigenen Inhalten punkten. Durch Content-Marketing kann die eigene Website zu einer wertvollen Drehscheibe für Sichtbarkeit und Kundenkommunikation gestaltet werden.“

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Die Wucht der Digitalisierung trifft KMU gerade voll.

(KURIER, Wolfgang Unterhuber, 26.6.19)

40.000 Unternehmen stehen in Österreich zur Übergabe an. Im Interview mit Michael Umfahrer, Präsident der Österreichischen Notariats-Akademie, hält dieser fest:

  • 99% der österreichischen Betriebe sind Klein- und Mittelbetriebe (KMU).
  • 2 Mio. Menschen arbeiten in diesen Unternehmen.
  • Fast 2/3 des Gesamtumsatzes aller Unternehmen in Österreich werden von KMU gemacht (Umsatzerlöse pro Jahr: rund 455 Milliarden Euro).
  • ¼ aller Unternehmen hat sich noch nicht mit Digitalisierung auseinandergesetzt.
  • Von 10 Start-ups ist eines besonders erfolgreich.
  • Das elektronische Urkundenarchiv und die Digitale Unternehmensgründung nennt Umfahrer als gelungene Beispiele für die schrittweise Digitalisierung bei den Notaren.

Kommentar Agentur Wöhrer:

„Die Digitalisierung ist für KMU eine der größten Herausforderungen. Viele Unternehmen stecken im operativen Tagesgeschäft fest. Fehlende Ressourcen und mangelndes Bewusstsein für die Notwendigkeit der Digitalisierung bremsen KMU oft aus. Mit dem KMU Digital 2.0 Förderprogramm bietet die WKO KMU professionelle Starthilfe für Digitalisierungsprojekte.“

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Generation Z – Die radikalen Kunden.

(Wirtschaftswoche 23/19, Peter Steinkirchner, Rüdiger Kiani-Kress, 31.5.19)

Die Generation Z protestiert gegen den Kapitalismus, für Klimaschutz und eine andere Wirtschaft. Konzerne fürchten, sie könnten junge Konsumenten verlieren. (…) Die Generation Z, auch als Digital Natives bezeichnet, umfasst eine Generation von jungen Menschen, die zwischen 1995 und 2010 geboren wurden. Sie umfasst aktuell fast ein Viertel der Weltbevölkerung und stellt damit eine große Konsummacht dar, weil sie über genügend Geld verfügt. (...) Diese Generation versteht sich als politisch, radikal und visionär, fragt intensiver nach und will die Dinge zum Guten verändern. Fakt ist aber auch, dass die Generation Z wechselhaft, launisch, hedonistisch und ziemlich inkonsequent ist.

„Es ist eine Bewegung, die in alle Bereiche vordringt.“ (Klaus Schwitzke, Markenexperte). Das veränderte Selbstbewusstsein der Jugend stellt nicht nur die Politik, sondern auch die Wirtschaft auf die Probe. Der stationäre Handel muss sich fragen: „Warum sollte ein Jugendlicher überhaupt noch in ein Kaufhaus gehen?“

Kommentar Agentur Wöhrer:

„Loyalität und langjährige Kundentreue haben ausgedient. Als Unternehmen müssen wir uns nicht nur um Kundengewinnung sondern noch mehr um Kundenbindung kümmern. Waren es früher noch persönliche Beziehungen im Geschäftskontakt, die KundInnen zu StammkundInnen werden ließen, so rücken im digitalen Kaufverhalten wertvolle Inhalte, Serviceorientierung und Glaubwürdigkeit in den Fokus. Unternehmenswerte werden zunehmen wichtig. Nachhaltigkeit, soziales Engagement, Umweltbewusstsein, Offenheit sind relevante Kriterien für die Kaufentscheidungen der Generation Z. Die digitalen Medien (Website, Profile, Social Media) ermöglichen es auch kleinen Unternehmen, genau diese Werte glaubhaft darzustellen und damit weithin sichtbar zu werden.“

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Digitalisierung: Unternehmen zögern.

(KURIER, Sandra Baierl, 25.1.18)

Viel Prozessoptimierung, wenig Geschäftsoptimierung. So lassen sich die Tätigkeiten der österreichischen Unternehmen im Zuge der Digitalisierung zusammenfassen. Die Limak Business School Linz befragte für die Studie „Wachstumspotenziale der Digitalisierung erkennen und umsetzen“ 200 Unternehmen nach ihrem aktuellen Digitalisierungsstand:

  • 67% sehen in der Digitalisierung vor allem eine Automatisierung und Standardisierung der Prozesse.
  • 37% kümmern sich konkret um einen Mehrwert für den Kunden, der durch die Digitalisierung geschaffen werden kann.

Von den vier Change-Prozess-Stufen bei der Digitalisierung: Evaluierung – Strategieentwicklung - Starten von Pilotprojekten - Integration ins Tagesgeschäft – sind laut Studienverantwortlicher Julia Stöger die meisten Unternehmen aktuell in der Pilotprojekt-Phase steckengeblieben.

„Digitalisierung ist Chefsache“: Führungskräfte sind gefordert, Vision und Mindset in die Köpfe der Mitarbeiter zu bringen, betont Gerhard Zeiner, COO SAP.

6 Erfolgskriterien für Vorzeige-Unternehmen, die die Digitalisierung gut bewältigen:

  • Fast Forward: schnell und früh in allen Aktivitäten
  • Customer Centered: hohe Kundennähe
  • Out-of-the-Box-Denken: unorthodoxe Wege, Kooperation mit Externen (Uni, FH)
  • Smart: Vernetzt denken statt Insellösungen
  • Agil: offene und diverse Teams
  • Connected: Bewährtes mit Neuem verbinden, hohes Bewusstsein für die eigenen Kernkompetenzen

Kommentar Agentur Wöhrer:

„Was als Empfehlung auf dem Papier so leicht aussieht, gestaltet sich bei der praktischen Umsetzung in den Unternehmensalltag oft schwierig. Gerade KMU und erst recht EPU sind bereits mit dem Tagesgeschäft und sich rasch ändernden Märkten und Bedürfnissen gefordert. Der erste Schritt ist das Bewusstsein für die Notwendigkeit, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Wegschauen und aussitzen funktionieren bei der Digitalisierung gar nicht! Workshops und Vorträge/Events ermöglichen ein Hineinschnuppern und Herantasten an die Thematik.“

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Digitalisierung hat ¾ aller Unternehmen bereits verändert.

(KURIER, KLEE, 12.12.17)

Eine Umfrage des Beraters Horváth & Partners unter 210 deutschen Konzernen mit einem Jahresumsatz ab 250 Mio. Euro zeigt folgende Meinungen:

  • Die Digitalisierung wirkt sich überdurchschnittlich stark in den Branchen Medien & Telekommunikation, Banken/Versicherungen/Finanzdienstleister und Handel aus.
  • Unternehmenskultur und –organisation sowie Vertrieb haben sich massiv verändert.
  • Kundenwünsche könnten durch die Digitalisierung besser befriedigt, Fertigungs- und Lieferzeiten verkürzt werden.
  • Als größte Hindernisse für die Implementierung neuer Prozesse werden unzureichende Flexibilität, unklare Vorgehensweisen und Verantwortlichkeitsprobleme genannt.
  • Kostensenkung und Effizienzsteigerung sind die Erwartungen an die Digitalisierung.

Mehr Infos:

Kommentar Agentur Wöhrer:

„Die Erkenntnisse aus Deutschland lassen sich durchaus auch auf Österreich übertragen. Konzerne und Großunternehmen haben zwar mehr Ressourcen als KMU/EPU, Kleine und Mittlere Unternehmen punkten aber mit kurzen Entscheidungswegen und höherer Flexibilität. Entscheidend ist, sich vorab – sinnvollerweise mit Beratungsunterstützung – genau zu überlegen, WAS soll im eigenen Unternehmen „digital“ werden: Prozesse, Geschäftsmodelle, Dienstleistungen, Produkte, Kommunikation, ... ? Klein und konkret starten.“

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