Warum | Themen & Projekte

Die Themen im Marketing sind vielfältig. Hier greife ich Aktuelles aus dem Bereich Marketing, Werbung und Medien auf. Inhalte aus Projekten, Studien und Medien werden von der Agentur Wöhrer mit Augenmerk auf die sinngebende Wiedergabe auszugsweise wörtlich zitiert bzw. nach eigenem Ermessen gekürzt bzw. zusammengefasst. Für Inhalte externer Links wird keine Haftung übernommen.

„Das lästige Marketing“
Video-Nachschau vom Gründertag

Marketing ist wichtig! Ja, eh. Für die meisten Unternehmen ist es vor allem mühsam. Bei Folder, Social Media, USP, Website & Co. den Überblick zu behalten, was wann und wo zu tun ist, ist schon eine Herausforderung.

Viele starten mit einer Website, probieren diverse Social Media Kanäle aus und stöhnen, weil die Maßnahmen nicht sofort wirken. Was fehlt, sind Überblick und Struktur. Marketing ist vielfältig, bunt und komplex. Darum habe ich begonnen, für meine KundInnen ein „Big Picture des Marketings“ zu skizzieren. Das stellt Zusammenhänge einfach und klar dar. Das Verständnis fürs Große Ganze hilft vor allem GründerInnen von Beginn an, Marketing-Maßnahmen sinnvoll und in der richtigen Reihenfolge zu planen, erfolgreich umzusetzen und damit leere Kilometer zu sparen.

Auf den Gründertagen 2021 und 2022 habe ich in meinem Impulsvortrag „Das lästige Marketing“ aus der Vogelperspektive auf das Thema Marketing geblickt.

Werfen auch Sie einen Blick auf das „Big Picture des Marketings“! Wird das Marketing danach weniger lästig? Das beurteilen Sie am besten selbst.

Anfrage Video-Nachschau Impulsvortag (45 Min.)

Interview: Robust! Das Buch für unberechenbare Zeiten.

(Karin Wöhrer)

Beraterkollege Gerald Moser hat mit seinem Buch Robust! das Buch zur Stunde geschrieben. Im persönlichen Interview gibt er Einblicke und wertvolle Anleitungen, wie auch EPU unberechenbare Zeiten erfolgreich meistern können.


Karin Wöhrer:

In deinem Buch Robust! geht es auch um den Umgang mit Komplexität. Für EPU kommt da noch dazu, dass sie Rollen in Personalunion einnehmen („selbst & ständig“). Was siehst du als wichtigsten Schritt für ein EPU zu mehr Robustheit?

Gerald Moser:
Im Zusammenhang mit der unternehmerischen Tätigkeit unterscheiden wir drei Rollen, nämlich:

  • Sachbearbeiter:in: „Selbst & Ständig“ beschreibt diese Rolle sehr gut. Von A … Auftragsakquise über B … Buchhaltung bis Z … Zahlungsabwicklung wird alles selbst erledigt.
  • Manager:in: In dieser Rolle werden dann schon Abläufe standardisiert und optimiert. Der Prozess der Angebotslegung, der Rechnungslegung, usw. wird bereits so organisiert, dass eine gewisse Routine einkehrt. Erste externe Dienstleister werden beschäftigt und koordiniert.
  • Unternehmer:in: In dieser Rolle denken wir über die Zukunft unseres Geschäfts nach. Wer sollen in Zukunft unsere Kunden:innen sein? Was werden sie von uns brauchen? Was muss ich noch lernen, damit ich diese Wünsche erfüllen kann? Mit wem muss ich kooperieren? Das sind typische Fragen, die sich Unternehmer:innen stellen.

Der erste Schritt im Umgang mit Komplexität ist es, sich diese Rollen bewusst zu machen und zu erkennen, aus welcher Rolle heraus man gerade agiert. Gerade EPU neigen dazu, sich vorwiegend mit Sachbearbeitungsraufgaben zu beschäftigen. Für die eigentlichen unternehmerischen Aufgaben fehlen dann Zeit und Energie.

Karin Wöhrer:

Welche Tipps hast du also für ein EPU, um sich Raum für Entwicklung (der eigenen und des Unternehmens), unternehmerisches Agieren sowie für Kreativität zu schaffen?

Gerald Moser:
Das Erkennen der unterschiedlichen Rollen bringt erste Klarheit und ist ein erster Schritt zur Reduzierung der Komplexität. Im nächsten Schritt geht es nun darum, den Fokus auf die eigentlichen unternehmerischen Aufgaben zu legen. Das erfordert die eine oder andere – oftmals nicht ganz einfache - Entscheidung. Zum Beispiel: „Womit will ich mich nicht mehr beschäftigen, damit ich mehr Zeit für meine bestehenden und zukünftigen Kunden habe?“

In einem weiteren Schritt geht es um die eigenen Stärken. Erschreckend wenige Unternehmer:innen kennen ihre wahren Stärken. Zu diesem Thema ließe sich wirklich viel sagen. Mein Appell: „Nehmen Sie sich als EPU einmal ein wenig Zeit und überlegen Sie, was Ihnen wirklich leichtfällt. Was geht so leicht von der Hand, dass es gar nicht mehr auffällt? Was sagen andere Menschen über Sie und die Dinge, die Sie besonders gut können? Die Antworten auf diese Fragen weisen den Weg zu Ihren wahren Stärken.“

In diesem Zusammenhang gilt es auch überlegen, was ich als EPU wirklich will. Wo soll die Reise hingehen? Was will ich mit meinem (beruflichen) Leben anfangen? Die Antworten auf diese Fragen verlieren wir in den Mühen des Alltags immer wieder aus den Augen. Wenn uns aber nicht präsent ist, was uns wirklich wichtig ist und was wir wirklich wollen, wie sollen wir dann entscheiden, mit welchen Kund:innen wir arbeiten wollen, welche Aufträge wir annehmen wollen und welche wir ablehnen sollen, welche zusätzlichen Fähigkeiten wir erwerben sollen, u.v.m.?

Unternehmer:innen und erst recht EPUs sind im Wahrnehmen ihrer unternehmerischen Aufgabe einsame Menschen.

Niemand kann einem/r Unternehmer:in eine Entscheidung abnehmen, schon gar nicht die Verantwortung für eine Entscheidung. Oft gibt es niemanden, mit dem sich Unternehmer:innen qualifiziert über berufliche Fragen austauschen können. Wir sind aber nun einmal soziale Wesen. Wir brauchen die Kommunikation und den Austausch wie einen Bissen Brot. Daher ist eine der zentralen Aufgaben eines EPU, dass sie sich ein Team aufbauen. Das heißt nicht, dass sie Angestellte brauchen! Es heißt aber, sich externe Dienstleister zu suchen, die ihnen „ungeliebte“ Aufgaben abnehmen. Es bedeutet, sich Kooperationspartner:innen zu suchen, Leute, mit denen sie sich über ihre beruflichen Herausforderungen austauschen können. Das können Sparringpartner:innen sein, Mentor:innen, Coaches, Netzwerke, u.v.m.

Karin Wöhrer:

Was sind die 3 wichtigsten Säulen für die Robustheit eines EPU im Vergleich zu größeren Unternehmen?

Gerald Moser:
Die drei Säulen unterscheiden sich gar nicht so sehr von den Bausteinen größerer Unternehmen. Es ist für ein EPU nur ein wenig herausfordernder, diese Säulen aufzubauen:

  1. Säule: Reserven. Damit sind natürlich finanzielle Reserven gemeint (Wie lange ist die Periode, die bei einem totalen Umsatzausfall überbrückt werden kann?). Viel wichtiger sind aber die „Stillen Reserven“. Das sind brach liegende Erfahrungen aus vergangenen oder auch aus gescheiterten Projekten, nicht genutzte Kontakte, Wissen und Erfahrungen bei Netzwerkpartnern, u.v.m. Diese Reserven können wir „anzapfen“, wenn in unserer Umwelt etwas passiert und wir gezwungen sind, unser bisheriges Geschäftsmodell anzupassen.
  2. Säule: Die Fähigkeit schnell zu lernen. Die Sieger sind am Ende des Tages nicht jene Unternehmen mit der dicksten Geldbörse. Die kann schnell sehr dünn werden. Dauerhaft erfolgreiche Unternehmer:innen sind jene, die am schnellsten verstehen, was sich in ihrem Umfeld tut, wie sich die Bedürfnisse der Kunden:innen ändern, was sie selbst brauchen, um in Zukunft erfolgreich zu sein. Die Devise ist daher: „Lernen Sie schnell zu lernen!“
  3. Säule: Konsequenz. Hier ist die Politik der kleinen Schritte hilfreich. D.h. sich nicht zu viel vorzunehmen, aber kontinuierlich an der eigenen persönlichen Entwicklung und an der Entwicklung des eigenen Unternehmens zu arbeiten. Kleine Schritte erhöhen die Chance auf eine erfolgreiche Umsetzung und vermindern das Risiko eines Fehlschlages. Wer die kleinen Schritte kontinuierlich und konsequent umsetzt, erreicht seine Ziele vermutlich deutlich schneller als geplant.

Karin Wöhrer:

Vielen Dank, Gerald Moser, für die wertvollen Tipps und den Einblick in dein Buch Robust!.

Gerald Moser:
Gerne! Ich wünsche allen Unternehmer:innen viel Erfolg bei der Umsetzung ihrer geschäftlichen Vorhaben!

Analog – Digital - Hybrid – Neue Event-Formate

(Karin Wöhrer)

Kongresse, Messen, Tagungen, Konzerte, Ausstellungen, … lange Zeit galten Steigerungen und Superlativen bei Besuchszahlen als die Parameter für Veranstaltungen. Doch dann kam Corona und warf alle gängigen Konzepte über den Haufen.

1. Schritt: Alles digital!
Nach dem ersten Schock, wurden dank ZOOM, Skype, Teams & Co vorerst Meetings und Beratungen recht rasch digital. Jeder von uns hat inzwischen (zwangsläufig) mindestens zwei bis drei neue Systeme auf seinem Computer und die Fertigkeit erworben, Dokumente zu teilen, Breakrooms einzurichten und im Chat zu kommunizieren.

Videostreams wurden im Kulturbereich für Kultureinrichtungen, Kabarettist*innen, Sänger*innen, Schauspieler*innen zur improvisierten Plattform – mit kostenlosem Content.

Seminare, Trainings und Workshops, die mit viel Gruppenarbeit und sozialer Interaktion punkteten, mussten auf neu konzipiert werden. Als Vortragende war ich auf einmal Technikerin, Seminarleiterin & -betreuerin, Didaktin und Fachexpertin in Personalunion. Im Rückblick betrachtet, hat die digitale Kommunikation einen Schub erlebt. Die improvisierten Online-Sessions hatten zu Beginn durchaus ihre Berechtigung.

2. Schritt: Professionell!
Nach über einem dreiviertel Jahr und einem weiteren Lockdown ist nun für die nächste Phase Professionalisierung angesagt. Die technische Infrastruktur und Ausstattung im Homeoffice (stabile Internet-Verbindung, Kamera, Mikrofon/Headset, Drucker, Scanner) sollten „fit“ für eine reibungslose Performance sein. Auch die Wirkung des eignen Online-Auftritts sollte inzwischen klar sein: Bildschirm auf Augenhöhe, indirekte Beleuchtung, aufgeräumter oder abgesofteter Hintergrund und ein casual Business-Outfit vermitteln Kompetenz und Wertschätzung. (pdf) Tipps zum Online-Auftritt
Ebenso gilt es, der Entwicklung neue digitaler (Event-)Angebote und -Formate Zeit und Kreativität zu widmen. Denn es hat sich gezeigt, dass ein 1:1-Transfer von Inhalten und Konzepten in digitale Kanäle nicht wirklich funktioniert.

3. Schritt: Hybrid!
Hybird bedeutet „aus Verschiedenartigem zusammengesetzt, von zweierlei Herkunft; gemischt; zwitterhaft“ (Quelle: Duden). So sieht derzeit (Winter 2020) das aktuelle Veranstaltungsformat aus. Und es bietet durchaus Vorteile:

  • Persönliche Auftritte / Interviews / Impuslvorträge live vor Ort
  • Kompakte Vortragsformate
  • Fokussierte Gesprächsführung
  • Zeitverbindlichkeit
  • Bequem (keine An-/Abreise)
  • Vieles auch zum Nachschauen

Ein gelungenes Beispiel: eday2020

Das Fehlen der persönlichen Kontakte und des Gemeinschaftserlebnis lässt sich aber selbst durch die beste Online-Performance nicht ersetzen.

Das neue Kulturerlebnis Im Kulturbereich erleben Virtual Reality (VR) und Streaming einen Schub. Das hochgepriesene analoge Erlebnis eines Theater-, Konzert- oder Museumsbesuches wurde durch Online-Formate zuerst widerwillig „ersetzt“ und nun zunehmend ergänzt.

Katharina Rustler schreibt dazu in DER STANDARD vom 4.12.20:

„Zwar ist es kein Novum, dass Museen Live-Videos über Social Media spielen. Der Trend geht aber stärker dahin, auf möglichst kreative Art Kunst auch in Zeiten abgesagter Veranstaltungen virtuell zu vermitteln: Talks mit Drinks oder Einblicke in den Ausstellungsaufbau- Mehr und mehr Kunsteinrichtungen spielen Echtzeitvideos auf Instagram, Facebook oder via Zoom-Meetings. Dort ist es möglich, das Programm – fast wie bei einem echten Event – an das Publikum anzupassen.“

DER STANDARD-Artikel „Der neue Kunstsalon: Live, partizipativ, digital

Über eine angemessene Bezahlung von Online-Inhalten ist noch zu diskutieren …

Sie haben Fragen & Anregungen dazu? Ich freue mich über Ihre Nachricht.

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Kultur als Seelennahrung

(Karin Wöhrer)

Digitale Kulturangebot aus Österreich
Kultur ist eine elementare Essenz unseres Daseins. Sie regt unsere Gedanken an, eröffnet uns neue Perspektiven, gibt Anregungen, irritiert manchmal, bringt uns zum Lachen, … All das stärkt unser Immunsystem und unsere Persönlichkeit oder – wie es Barbara Mader vom KURIER kürzlich formulierte: „Kultur ist ein Lebensmittel“.

Von einem Tag auf den anderen hieß es auf einmal „Vorhang fällt“. Nach dem ersten Schock zeigen sich nach und nach die unglaublich kreativen Potenziale digitaler Kulturvermittlung in der österreichischen Kulturszene:

  • Augmented Reality (AR) vertieft das Erleben.
  • Apps erweitern das bestehende Kulturangebot.
  • Streaming bringt Live-Konzerte, Opern, Ballett und Theater direkt ins Wohnzimmer.
  • Social Media laden uns zu digitalen Kurzführungen ein.
  • YouTube bietet für Kulturschaffende eine digitale Bühne.

Als Referentin für Kulturmarketing am Institut für Kulturkonzepte erlebe ich die Herausforderungen für Kulturbetriebe, Kulturvereine und freischaffende Künstler*innen hautnah mit. Inspiriert von der Idee von Nunu Kaller möchte ich meine Agentur-Website als Plattform für digitale Kulturangebote aus Österreich zur Verfügung stellen – als „Seelennahrung“ in Corona-Zeiten.

Vor den Vorhang
Kennen Sie österreichische Künstler*Innen bzw. Kultureinrichtungen, die ein digitales Kulturangebot haben? Helfen Sie mit, dieses sichtbar zu machen. Schreiben Sie mir office@agentur-woehrer.at

Kulturvermittlung

Theater | Oper | Ballett | Kabarett

Konzert | Film

Für Kinder | Jugendliche

Kunst & Kultur

Kulturförderung der MA 7 Stadt Wien
Aus- & Weiterbildung im Kulturbereich: Institut für Kulturkonzepte

Diese Auswahl erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Sie wird laufend ergänzt. Die Agentur-Website dient lediglich als Online-Plattform. Es werden ausschließlich digitale Kulturangebote aus Österreich, die online zu konsumieren sind veröffentlicht. Für Inhalte und Aktualität der bereitgestellten Webseiten wird keinerlei Haftung übernommen.

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Instagram-Moment der Nachrichten

(KURIER, Georg Leyrer)

Nutzer wollen News, die unterhalten, bildhaft und nicht zu negativ sind. Der Reuters Digital News Report analysiert jährlich die weltweite Medienlandschaft:

  • Nachrichten werden immer häufiger am Smartphone konsumiert.
  • Am Handy stehen die News in direkter Konkurrenz zu vielen anderen Angeboten (Instagram, Facebook, Netflix, Tik-Tok, ...).
  • Das Smartphone ist jener Ort, an dem wir erstmals Neuem begegnen.
  • Nachrichten sehen Konsumenten oftmals als zu negativ.
  • Die junge Zielgruppe sieht ihre Themen wie Klimawandel zu wenig repräsentiert.
  • Die Gratis-Mentalität ist vorbei: Viele Konsumenten geben online Geld aus, vorausgesetzt sie werden unterhalten, persönlich bereichert und abgeholt.
  • Für Medien ist dies die Chance aus eigener Kraft mit eigenen Inhalten (Content) wettbewerbsfähig zu machen.
  • Der Video-Hype scheint vorbei; Online-Radio (Podcasts) boomt.
  • Die Nutzer sehnen sich nach Relevanz, Nutzen und praktischen Angeboten.

DNR Digital News Report Österreich 2019 [pdf]

Kommentar Agentur Wöhrer:

„Der Report zeigt klar, wohin die Reise geht. Ja, die Vielfalt an Medien und Inhalten macht es schwieriger wahrgenommen zu werden. Umso mehr können Unternehmen mit fundiertem Wissen über die Bedürfnisse ihrer Zielgruppen und guten, eigenen Inhalten punkten. Durch Content-Marketing kann die eigene Website zu einer wertvollen Drehscheibe für Sichtbarkeit und Kundenkommunikation gestaltet werden.“

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Die Wucht der Digitalisierung trifft KMU gerade voll.

(KURIER, Wolfgang Unterhuber)

40.000 Unternehmen stehen in Österreich zur Übergabe an. Im Interview mit Michael Umfahrer, Präsident der Österreichischen Notariats-Akademie, hält dieser fest:

  • 99% der österreichischen Betriebe sind Klein- und Mittelbetriebe (KMU).
  • 2 Mio. Menschen arbeiten in diesen Unternehmen.
  • Fast 2/3 des Gesamtumsatzes aller Unternehmen in Österreich werden von KMU gemacht (Umsatzerlöse pro Jahr: rund 455 Milliarden Euro).
  • ¼ aller Unternehmen hat sich noch nicht mit Digitalisierung auseinandergesetzt.
  • Von 10 Start-ups ist eines besonders erfolgreich.
  • Das elektronische Urkundenarchiv und die Digitale Unternehmensgründung nennt Umfahrer als gelungene Beispiele für die schrittweise Digitalisierung bei den Notaren.

Kommentar Agentur Wöhrer:

„Die Digitalisierung ist für KMU eine der größten Herausforderungen. Viele Unternehmen stecken im operativen Tagesgeschäft fest. Fehlende Ressourcen und mangelndes Bewusstsein für die Notwendigkeit der Digitalisierung bremsen KMU oft aus. Mit dem KMU Digital 2.0 Förderprogramm bietet die WKO KMU professionelle Starthilfe für Digitalisierungsprojekte.“

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Generation Z – Die radikalen Kunden.

(Wirtschaftswoche 23/19, Peter Steinkirchner, Rüdiger Kiani-Kress)

Die Generation Z protestiert gegen den Kapitalismus, für Klimaschutz und eine andere Wirtschaft. Konzerne fürchten, sie könnten junge Konsumenten verlieren. (…) Die Generation Z, auch als Digital Natives bezeichnet, umfasst eine Generation von jungen Menschen, die zwischen 1995 und 2010 geboren wurden. Sie umfasst aktuell fast ein Viertel der Weltbevölkerung und stellt damit eine große Konsummacht dar, weil sie über genügend Geld verfügt. (...) Diese Generation versteht sich als politisch, radikal und visionär, fragt intensiver nach und will die Dinge zum Guten verändern. Fakt ist aber auch, dass die Generation Z wechselhaft, launisch, hedonistisch und ziemlich inkonsequent ist.

„Es ist eine Bewegung, die in alle Bereiche vordringt.“ (Klaus Schwitzke, Markenexperte). Das veränderte Selbstbewusstsein der Jugend stellt nicht nur die Politik, sondern auch die Wirtschaft auf die Probe. Der stationäre Handel muss sich fragen: „Warum sollte ein Jugendlicher überhaupt noch in ein Kaufhaus gehen?“

Kommentar Agentur Wöhrer:

„Loyalität und langjährige Kundentreue haben ausgedient. Als Unternehmen müssen wir uns nicht nur um Kundengewinnung sondern noch mehr um Kundenbindung kümmern. Waren es früher noch persönliche Beziehungen im Geschäftskontakt, die KundInnen zu StammkundInnen werden ließen, so rücken im digitalen Kaufverhalten wertvolle Inhalte, Serviceorientierung und Glaubwürdigkeit in den Fokus. Unternehmenswerte werden zunehmen wichtig. Nachhaltigkeit, soziales Engagement, Umweltbewusstsein, Offenheit sind relevante Kriterien für die Kaufentscheidungen der Generation Z. Die digitalen Medien (Website, Profile, Social Media) ermöglichen es auch kleinen Unternehmen, genau diese Werte glaubhaft darzustellen und damit weithin sichtbar zu werden.“

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Digitalisierung: Unternehmen zögern.

(KURIER, Sandra Baierl)

Viel Prozessoptimierung, wenig Geschäftsoptimierung. So lassen sich die Tätigkeiten der österreichischen Unternehmen im Zuge der Digitalisierung zusammenfassen. Die Limak Business School Linz befragte für die Studie „Wachstumspotenziale der Digitalisierung erkennen und umsetzen“ 200 Unternehmen nach ihrem aktuellen Digitalisierungsstand:

  • 67% sehen in der Digitalisierung vor allem eine Automatisierung und Standardisierung der Prozesse.
  • 37% kümmern sich konkret um einen Mehrwert für den Kunden, der durch die Digitalisierung geschaffen werden kann.

Von den vier Change-Prozess-Stufen bei der Digitalisierung: Evaluierung – Strategieentwicklung - Starten von Pilotprojekten - Integration ins Tagesgeschäft – sind laut Studienverantwortlicher Julia Stöger die meisten Unternehmen aktuell in der Pilotprojekt-Phase steckengeblieben.

„Digitalisierung ist Chefsache“: Führungskräfte sind gefordert, Vision und Mindset in die Köpfe der Mitarbeiter zu bringen, betont Gerhard Zeiner, COO SAP.

6 Erfolgskriterien für Vorzeige-Unternehmen, die die Digitalisierung gut bewältigen:

  • Fast Forward: schnell und früh in allen Aktivitäten
  • Customer Centered: hohe Kundennähe
  • Out-of-the-Box-Denken: unorthodoxe Wege, Kooperation mit Externen (Uni, FH)
  • Smart: Vernetzt denken statt Insellösungen
  • Agil: offene und diverse Teams
  • Connected: Bewährtes mit Neuem verbinden, hohes Bewusstsein für die eigenen Kernkompetenzen

Kommentar Agentur Wöhrer:

„Was als Empfehlung auf dem Papier so leicht aussieht, gestaltet sich bei der praktischen Umsetzung in den Unternehmensalltag oft schwierig. Gerade KMU und erst recht EPU sind bereits mit dem Tagesgeschäft und sich rasch ändernden Märkten und Bedürfnissen gefordert. Der erste Schritt ist das Bewusstsein für die Notwendigkeit, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Wegschauen und aussitzen funktionieren bei der Digitalisierung gar nicht! Workshops und Vorträge/Events ermöglichen ein Hineinschnuppern und Herantasten an die Thematik.“

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Digitalisierung hat ¾ aller Unternehmen bereits verändert.

(KURIER, KLEE)

Eine Umfrage des Beraters Horváth & Partners unter 210 deutschen Konzernen mit einem Jahresumsatz ab 250 Mio. Euro zeigt folgende Meinungen:

  • Die Digitalisierung wirkt sich überdurchschnittlich stark in den Branchen Medien & Telekommunikation, Banken/Versicherungen/Finanzdienstleister und Handel aus.
  • Unternehmenskultur und –organisation sowie Vertrieb haben sich massiv verändert.
  • Kundenwünsche könnten durch die Digitalisierung besser befriedigt, Fertigungs- und Lieferzeiten verkürzt werden.
  • Als größte Hindernisse für die Implementierung neuer Prozesse werden unzureichende Flexibilität, unklare Vorgehensweisen und Verantwortlichkeitsprobleme genannt.
  • Kostensenkung und Effizienzsteigerung sind die Erwartungen an die Digitalisierung.

Mehr Infos:

Kommentar Agentur Wöhrer:

„Die Erkenntnisse aus Deutschland lassen sich durchaus auch auf Österreich übertragen. Konzerne und Großunternehmen haben zwar mehr Ressourcen als KMU/EPU, Kleine und Mittlere Unternehmen punkten aber mit kurzen Entscheidungswegen und höherer Flexibilität. Entscheidend ist, sich vorab – sinnvollerweise mit Beratungsunterstützung – genau zu überlegen, WAS soll im eigenen Unternehmen „digital“ werden: Prozesse, Geschäftsmodelle, Dienstleistungen, Produkte, Kommunikation, ... ? Klein und konkret starten.“

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